Übersteuerung


Sollte die Lichtleistung im Normalbetrieb nicht ausreichen, besteht die Möglichkeit Beleuchtungen zu übersteuern.
Beim Überblitzen kommt es, als negativen Effekt, zu einer großen Wärmeentwicklung in den LEDs. Damit die Wärmeentwicklung nicht zu irreparablen Schäden an den LEDs führt, muss genügend Zeit zum Herunterkühlen eingeplant werden. Diese Zeit ist über den Duty-Cycle (Tastgrad) festgelegt. Der Duty-Cycle ist das Verhältnis zwischen der Zeit EIN zu der gesamten Periodendauer Zeit (EIN+AUS).
Für den STROBE-Betrieb ist ein maximaler Duty-Cycle von 10% festgelegt:

DutyCycle=Tein/(Tein+Taus)
10%=10ms/(10ms+90ms)



Für das Überblitzen gibt es zwei unterschiedliche Methoden:

Überspannung:
Das Überblitzen durch Anlegen einer höheren Versorgungsspannung. Diese Methode wird durch die Spannungsversorgung PSD und den Controller LIC unterstützt. Die beiden Geräte liefern bis zu 48V Ausgangsspannung an die Beleuchtungen.
Zudem ist die Einschaltdauer intern bereits auf 7.5ms begrenzt, sodass kein Überhitzen stattfinden kann.
Überstromung:
„„Das Überblitzen durch Anlegen eines höheren Stromes. Diese Methode wird dadurch unterstützt, dass die Beleuchtungen auch ohne Vorwiderstand lieferbar sind. In der Regel ist diese Methode für Profi-Anwender geeignet.